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Am Telefon Sagt
Man Nix beim UNESCO Welttag.

Eine künstlerische Interventionzum Thema Überwachung - damals und heute.

© Paul Wiedenmann & ÜB3R (2016)


Die Audio-Installation “Am Telefon Sagt Man Nix” war am Abend des 27.10.2016 als Fortsetzung für Besucher zu sehen. Sie wurde für das Haus 7 der ehem. Stasi-Zentrale adaptiert.


Am 27.10.2016, dem UNESCO Welttag des audiovisuellen Erbes, öffnete die BStU ( Stasi-Unterlagen-Behörde) die Türen des Haus 7 der ehemalige Stasi-Zentrale um die Installation „Am Telefon Sagt Man Nix“ von ÜB3R zu präsentieren.


Ergänzend bestand an dem Abend die Möglichkeit, das Tonstudio des Stasi-Unterlagen-Archivs zu besichtigen und etwas über den Bestand, die Erhaltung und Erschließung von Tondokumenten zu erfahren.


Zur Installation „Am Telefon Sagt Man Nix“

Erstmals wurde die Installation “Am Telefon Sagt Man Nix” im Januar 2016 am ehemaligen DDR-Grenzwachturm am Potsdamer Platz in Berlin präsentiert. Nun ist sie von ÜB3R für das Haus 7 (Archiv) der ehemaligen Stasi-Zentrale adaptiert worden.


Die Installation präsentiert originale, von der Stasi, abgehörte Telefonate. Zu hören sind private Gespräche zwischen DDR-Bürgern und auch ihren Angehörigen in West-Deutschland sowie Anrufe beim Ministerium für Staatssicherheit der DDR. Die Gespräche wurden in den 1980er Jahren heimlich aufgezeichnet und sind zum Teil nur im Rahmen dieser Installation veröffentlicht. Zum Schutz der Privatsphäre sind die Gespräche anonymisiert.

 






Links:

> BSTU

> Handout

> Erste Aktion "Am Telefon Sagt Man Nix"


Infos:

Ehemalige Stasi-Zentrale „Haus 7“

Ruschestraße 103, 10365 Berlin

     

Wiederholungen:

auf Anfrage möglich